«3D-Wel­ten® macht kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge sicht­bar, prio­ri­sier­bar und gemein­sam ent­scheid­bar – in einer drei­di­men­sio­na­len The­men­land­schaft.»

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3D Wel­ten

Die 3D-Wel­ten®-Metho­de von Janek Pann­eitz wur­de ent­wi­ckelt, um kom­pli­zier­te Zusam­men­hän­ge auf spie­le­ri­sche und zugleich struk­tu­rier­te Wei­se sicht­bar zu machen. Statt end­lo­ser Dis­kus­sio­nen auf Basis von Flip­charts oder Kle­be­zet­teln ent­steht eine räum­li­che Land­kar­te der The­men. Inhal­te wer­den auf wie­der­be­schreib­ba­re Sechs­ecke (Mini-White­boards) notiert, geclus­tert und mit Höhen­pro­fi­len prio­ri­siert – daher der Name „3D-Wel­ten“.
Die Metho­de kom­bi­niert Ele­men­te aus Mind­map­ping, Prio­ri­sie­rung, Auf­stel­lungs­ar­beit und spie­le­ri­scher Faci­li­ta­ti­on. Sie ermög­licht es, indi­vi­du­el­le Sicht­wei­sen – die „inne­ren Land­kar­ten“ der Betei­lig­ten – sicht­bar zu machen und dar­aus ein gemein­sa­mes Bild zu ent­wi­ckeln.

Der Pro­zess ver­läuft in vier klar struk­tu­rier­ten Pha­sen:

  1. Inhal­te sam­meln – Ideen zum Ziel­zu­stand oder zur Leit­fra­ge wer­den indi­vi­du­ell ent­wi­ckelt und ver­dich­tet.
  2. Inseln bil­den – The­men wer­den geclus­tert, benannt und mit­ein­an­der ver­bun­den.
  3. Prio­ri­tä­ten set­zen – über Höhen-Sechs­ecke wer­den die ent­schei­den­den Hand­lungs­fel­der sicht­bar gemacht.
  4. ⁠Blick­rich­tung ändern – durch Stake­hol­der-Per­spek­ti­ven ent­steht ein erwei­ter­tes Sys­tem­ver­ständ­nis.
Was bewirkt es?
  • Klar­heit: Alle The­men lie­gen sicht­bar im Raum. Zusam­men­hän­ge wer­den nach­voll­zieh­bar, Prio­ri­tä­ten trans­pa­rent.
  • Besprech­bar­keit: Unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven wer­den inte­griert, Dis­kus­sio­nen wer­den kon­struk­ti­ver und struk­tu­rier­ter.
  • Ent­scheid­bar­keit:
    Durch die visu­el­le Prio­ri­sie­rung ent­ste­hen trag­fä­hi­ge, gemein­sam getra­ge­ne Ent­schei­dun­gen.
    Gera­de in Zei­ten von Wan­del, Unsi­cher­heit oder struk­tu­rel­ler Ver­än­de­rung bie­tet die Metho­de Ori­en­tie­rung. Statt „Wei­ter so wie bis­her“ ent­steht ein bewusst gestal­te­ter Pro­zess. Kom­ple­xi­tät wird nicht ver­drängt, son­dern struk­tu­riert erforscht.
Wann ist das beson­ders geeig­net?
  • bei Stra­te­gie- und Visi­ons­pro­zes­sen
  • ⁠in Schul- und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung
  • ⁠zur Struk­tu­rie­rung kom­ple­xer The­men­fel­der
  • ⁠bei Ent­schei­dungs­pro­zes­sen mit vie­len Betei­lig­ten
  • zur Prio­ri­sie­rung von Pro­jek­ten oder Mass­nah­men
  • wenn ein gemein­sa­mes Gesamt­bild fehlt
  • ⁠in Pha­sen von Unsi­cher­heit und Trans­for­ma­ti­on